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Eine Fotodokumentation im Zeichen der Zeiten bei einem Besuch eines alten Friedhofes in Unna.

Im Zeichen der Zeit wollte ich einen Ausflug unternehmen um im Fotografischen Bereich etwas neues zu gestalten.

Da ich schon immer einmal vor hatte etwas besonderes an Bildern zu machen die von Ihrer Motiv Auswahl her nicht alltäglich sein würden und möglichst für sich selber sprechen sollten begab ich mich auf der Suche nach einen geeigneten Ort.

Dieser sollte von meinem Wohnort wegen des nötigen Aufwandes an Fahrzeit natürlich auch nicht zu weit entfernt sein.

Bei einer Recherche im Internet stieß ich dabei auf einen alten Friedhof in Unna der seit langer Zeit nicht mehr für Bestattungen genutzt wird. 

Darauf hin plante ich einen Besuch in den Nachmittagsstunden, da es von den Lichtverhältnissen her eher stimmungsvolle Licht und Schattenspiele geben würde als zur Mittagszeit.

 

Auf der Fahrt zu diesem nicht mehr genutzten Friedhof kam mir noch der Gedanke ob es dabei von Vorteil wäre, die entstehenden Bilder nicht als Farb sondern als Schwarz / Weiß Bilder in einem Album zusammen zu fassen.

Aus eigener Praxis Erfahrung als Fotograf kann ich sagen, das es gewisse Motive gibt die in Schwarz / Weiß  eine wesentlich bessere Wirkung auf den Betrachter erzielen als in Farbe.

 

Nachfolgend möchte ich noch eine kurze Beschreibung sowie Eindrücke des von mir besuchten Ortes abgeben wo diese Bilder entstanden sind.

 

Der von mir besuchte Ort ist ein still gelegter Friedhof in Unna der seit Jahrzehnten nicht mehr für aktive Bestattungen benutzt wird. Von daher wird dieser auch nur noch soweit gepflegt wie es zur Sicherheit der Besucher dient.

 

Da dieser Friedhof Anfang des 19 ten Jahrhunderts angelegt worden ist gibt es natürlich auch einen entsprechenden alten Baumbestand. Die ältesten Grabstätten die mit teilweisen aufwendigen Grabmälern bestückt sind gehen bis auf das Jahr 1860 zurück. Diese ältesten Grabstätten tragen die Spuren der Verwitterung und sind teilweise mit Moosen bewachsen.

Eine Vielzahl der alten Grabmälern sind außerdem mit Efeu berankt was im zusammen wirken mit Licht und Schatten einen sehr schönen Kontrast bildet. Es gibt Einfassungen von Grabstätten die mit Metallzäunen im Jugendstil gehalten sind die durch die Zeit und Witterungseinflüssen nicht mehr in Ihrer ursprünglichen Anordnung stehen. So weisen diese natürlicherweise entsprechende Spuren von Korrosion auf was aber im Sinne der Fotografie sich keinesfalls als Nachteil darstellt.

 

Weiterhin gibt es Parzellen die von der Natur her mit den verschiedensten Pflanzen Arten im Laufe der Zeit besiedelt wurden, da diese seit Jahrzehnten ohne jegliche menschliche Eingriffe auskommen müssen welches aber den Eindruck des ganzen nicht schadet. Mancherorts sind die Stein Einfassungen der Grabstätten verschoben und mit Moosen bedeckt was einen surrealistischen Eindruck erweckt.

Zum Abschluss des kleinen Berichts kann ich sagen, das es sich gelohnt hat diesen Ort zu besuchen. Auch kann ich jedem der sich für nicht alltägliche Motive interessiert nur raten auch solche Orte einmal aufzusuchen.

 

Die bei meinem Besuch entstandenen Bilder des stimmungsvollen Ortes sind im nachfolgenden Album als Schwarz / Weiß Dokumentation zusammen gefasst.

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